Jormason

renewal – meaning – movement

Zusammenfassung des gestrigen DNAdigital Meetups

January24

Gestern war es wieder einmal soweit, wir saßen wieder einmal zusammen um DNAdigital nach vorne zu bringen! Zaliha lud ein und mit dabei waren MoritzBastiHelgeDanielLisa,WillmsZaliha und ich.

Wirklich nett bei dir oben Zaliha über den Dächern Ottensens, das scheint ja irgendwie “In” zu sein, oder Willms?
:)

Interessant fand ich, dass mit Lisa, Moritz und Helge mal wieder ein paar neue Gesichter in der Meetup Runde dabei waren, die aber so neu gar nicht sind. Moritz und Helge sind seit Anfang an mit auf der Plattform gewesen. Moritz macht ja viel im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility) unterwegs und brachte neben einer Projektidee auch frische Eindrücke vom Fundraising Camp mit das gestern in Berlin stattfand. Helge hingegen der als Wirtschaftsinformatiker momentan in der Forschung in Bremen am Institute for Technology and Education unterwegs ist, war ebenfalls schon von Anfang an dabei, aber entschied sich die DNAdigital zu verlassen. Der Kontakt nach seinem Austritt ist durch das Projekt von Zaliha zustande gekommen. Er hatte relativ offen Kritik an dem Begriffspaar Digital Native und Immigrant geübt und an unserem Vorhaben mögliche Unterschiede per bildgebenden Tests herauszuarbeiten. Sein Blogeintrag mit dem Titel “Ich bin kein Digital Native” ist übrigens mit das ausführlichste was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe, nur zu empfehlen auch im Sinne des kritischen Hinterfragens unserer Aktionen, Ziele und nicht zuletzt der Außenwirkung die DNAdigital hat. Also vielen Dank an alle Gäste aus Bremen, Berlin und Ottensen! :)

Als wir so in einer kleinen Vorstellungsrunde schon erste Ideen, Projektansätze und weiteres besprachen stellte Willms eine schöne Frage, nämlich was uns den fehlen würde wenn es DNAdigital morgen nicht mehr gäbe? Die Antworten kann ich schwerlich so genau wiedergeben, aber ein paar Eindrücke sicherlich:

Moritz sagte, ihm würde die Möglichkeit zu einer freien und kollaborativen Zusammenarbeit fehlen, das sich jeder einbringen darf (z.B. beim ZDF-Kleber Event) und im Vergleich zu anderen kleineren Think Tanks haben wir andere größere Kanäle, dass gibt es so nicht nochmal.

Basti hingegen hob die Möglichkeit hervor auch in Kontakt zu kommen mit Ministern, der Politik. Schön sei seiner Meinung auch die Tatsache, dass wir in unseren Meetings immer eine gewisse Unbestimmtheit und Ungewissheit hatten was Ablauf, Ziele und Engagement aller Teilnehmenden angeht. Dies so Basti führe aber zu einer Emergenz aus allem was die Teilnehmer mitgebracht haben und ist dadurch netzaffiner, transparenter, offener.

Meine Ausführungen zu der Frage waren die, dass mir ganz klar die bisher gewonnene Gemeinschaft fehlen würde. Die Gemeinschaft von Likeminds die bei allen individuellen Zielen auch eine gemeinsame Vision haben. Da ich diese wie gewöhnlich emotional herausschrie, kam auch dieser Tweet von Basti zustande.

Zaliha faßte gleich mehrere Punkte zusammen und begann mit Kritik an dem Begriff DNAdigital selbst. Wenn dieser doch so stark polarisiert, siehe Blogpost von Helge, könnten wir es doch auch ändern. Zu der Frage was ihr fehlen würde zeigte Sie auf ein von ihr gemachtes Arrangement eine Leinwand mit symetrisch angeschraubten trockenen Astgabeln. Dies sei auch ihr Bild von DNAdigital “Jeder steht einzelnd und für sich, aber den Arm ausgestreckt und somit ein Netzwerk und Projekte bildend”

Hier übrigens ein paar meiner Qik- Videos zu Statements einzelner:





Wir haben auch einiges besprochen, es folgt eine Zusammenfassung der Punkte die natürlich auch hier im Wiki zu finden sind, ich bitte um rege Teilnahme zu Ergänzungen.

1. Feuillton- Reihe

Diese Idee hat Basti formuliert und antwortete im Prinzip auf die Frage “wie können wir das Gemeinschaftsgefühl wieder stärken und dafür sorgen das mehr gehaltvoller Content entsteht?”
Konkret geht es ihm um eine Panel Diskussion mit Frank Schmirrmacher um die aktuelle Diskussion von Aufmerksamkeitsökonomie. Oder man holt den Google Deutschland Sprecher an Bord und gibt somit Google eine Plattform um sich zu dem starken Gegenwind zu äußern der momentan zu spüren ist. Es ging ihm, so richtig verstanden um das Aufgreifen frischer, mutiger und aktueller Themen.

2. Community Management

Ich schlug ein Community Management vor, denn es wäre wichtig die Inhalte, Ideen und Projekte die hier entstehen besser aufzubereiten. Also ein “Wo- findet- man- was”, klare und zugängliche Linkstrukturen und eine Übersicht über die heißesten Diskussionen, so das gute RSS- Feeds entstehen und interessante Newsletter rausgehen. Mein Vorschlag war, dass es gut wäre wenn zwei Personen das machen würden. Hiermit erkläre ich auch noch einmal mein Interesse und meine Bereitschaft für den Posten eines Community Managers für DNAdigital. Ich denke das man mit entsprechenden Mitteln der Mentoren aus der AG II der Telekom und CoreMedia so etwas umsetzen kann. 1.000,00 EUR monatlich halte ich für angemessen und sinnvoll um auch Interviews zu organisieren und Berichte von Kongressen.

3. technisch- nichttechnische Diskussion um die Heimat- Plattform von DNAdigital.de
Willms sprach von einer Idee die DNAdigital- Facebook Seite stärker zu nutzen und immer mehr Content auch auf den jeweiligen Blogs der einzelnen Mitglieder zu lassen um es auf Facebook durch Links zu aggregieren.
In jedem Fall wollen Daniel und ich die Möglichkeiten ausloten. Hierzu gehört im übrigen auch die Aktivierung unseres Twitteraccounts und youtube Kanals.

Aber die Diskussion ging auch in Richtung “was kann Mixxt noch alles was wir noch nicht an Features haben”? Was ist mit einem Wechsel der Plattform?Hier war Willms aber wichtig herauszustellen, das wir die Grundidee von DNAdigital beibehalten sollten: “Der Dialog zwischen denen die sich im Netz auskennen, darin leben und z.B. der Wirtschaft vertreten durch Manager die das in vielen Bereichen definitiv nicht tun. Basti benannte dies auch passend als “Scharnierfunktion”von DNAdigital.

Interessant war dann auch noch einmal das Feedback von Helge zu dem Punkt “Community- Ownership” Er meinte zu einigen Punkten wo wir von “unserer Community sprachen” überkomme ihn eine gewisse Gänsehaut, denn ein “uns gehört die community” gibts seiner Meinung nach nicht (negativ Bsp.von ihm waren Facebook/ Beacon, Digg) Sein Eindruck, die Community gehöre der AG II, sei schlecht bei dem authentischen Aufbau von lebendigen Diskussionen. So verliere man die Commnity eher.

An dieser Stelle sei aber dann noch das Telefonat mit Jens Mühlner erwähnt das wir alle um das Telefon sitzend später führten. Jens freute sich über die Ergebnisse und unterstrich die Wichtigkeit des Einbindens in aktuelle Diskussionen der Netzwelt. Wichtig war auch noch einmal die Bereitschaft der Unterstützung der AG II zu dem Vorhaben eines Community Managements und gleichzeitig die klare Botschaft, dass niemand die Community als Eigentum betrachte. Mit dem Beginn dieses Jahres wurde die Community aus der Schirmherrschaft der Stakeholder Telekom, CoreMedia, Cisco und Alcatel Lucent entlassen.

Daniel und ich werden kommende Woche mit René Hermes, dem aktuellen Marketing Leiter von Coremedia sprechen um Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung auszuloten.

Dies soweit, ich freue mich über jeden Kommentar und natürlich auch darauf was DNAdigital 2010 und im neuen Jahrzehnt auf die Beine stellen wird!

Best
Jörn Hendrik

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