Jormason

renewal – meaning – movement

How to get along with me

April15

I am an Adventurer (the Seven)

Adventurers are energetic, lively, and optimistic. They want to contribute to the world. This is me.

And this is how you get along with me:

• Give me companionship, affection, and freedom.
• Engage with me in stimulating conversation and laughter.
• Appreciate my grand visions and listen to my stories.
• Don’t try to change my style. Accept me the way I am.
• Be responsible for youself. I dislike clingy or needy people.
• Don’t tell me what to do.

What I Like About Being an Adventurer:
• being optimistic and not letting life’s troubles get me down
• being spontaneous and free-spirited
• being outspoken and outrageous. It’s part of the fun.
• being generous and trying to make the world a better place
• having the guts to take risks and to try exciting adventures
• having such varied interests and abilities

What’s Hard About Being an Adventurer:
• not having enough time to do all the things I want
• not being able to profit from the benefits that come from specializing; not making a commitment to a career
• having a tendency to be ungrounded; getting lost in plans or fantasies

Respect this and you’ll receive true friendship, perfect work and a whole lot of fun!

Sincerely yours,

Jörn Hendrik

(Sources: www.9types.com Illustration: http://www.behance.net/EvaWidermann)

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Shockwave Rider

March12

Es ist so schwer und doch so einfach, wenn ich gefragt werde was ich so tue und warum; überlege ich je nach Gesprächspartner wie ich antworte. Kennt mein Gegenüber online Medien wie Twitter und Facebook im Sinne eigener Erfahrung die über Like Button und 20 Follower hinaus gehen, geht die Unterhaltung in einstimmiges Nicken über die gegebenen Möglichkeiten der “neuen Medien” über. Kennt mein Gegenüber online Medien wie Blogs und Location Based Services nicht, kommt man schnell auf Themen wie Medienkompetenz, Netzaktivismus und Vorratsdatenspeicherung.

Es gibt da ein Problem wenn ich von Aktionen wie dem Hamburger Carrotmob erzähle oder meinem Vlog beginners-mind.de. Es gibt auf beiden Seiten, denen die von der Netzwelt wenig Ahnung haben und denen die sich darin bewegen zuviele Diskrepanzen was Handhabung, Nutzen und Möglichkeiten angeht.

Und hey, ich bin Vertriebler! Ich habe gelernt mich zu verkaufen, mein Gegenüber mitzunehemen und nutzenorientiert zu argumentieren – forget it! Es scheint so als gebe es noch kein einheitliches Vokabular für die online Medien, sozialen Netzwerke, und mobile Apps dieser Welt. Es fühlt sich so an als ob die Großmutter um die vorletzte Jahrhundertwende den Lichtschalter andauernd ungläubig an und ausschaltet, nur war dieses Produkt weniger erklärungsbedürftig – die Glühbirne ersetzt die Kerze, bub!

Ich denke wir sind an einem Punkt gesellschaftlicher Entwicklung angekommen, wo das Folgen der technischen Entwicklungen so komplex geworden ist, dass gefühlte 60% der deutschen Bevölkerung nicht mitkommen. Wenn das Umlegen eines Schalters gleich die gesamte Timeline- Ansicht des Facebookprofils beeinflusst, so dass nur bestimmte Freundeslisten die eingestellten Fotos sehen können, dann hört es auf. Es ist nicht mehr “Klick- Licht an”, es geht darum ob es in Ordnung ist das Arbeitskollegen, Freunde und Familie die eingestellten Urlaubsfotos alle zugleich sehen können sollten und ob der Download der 60MB GF- Präse über den Server funktioniert hat.

Das Teilen von Fotos auf Facebook oder das Teilen von der letzten GJ- Hochrechung im Intranet folgt aber denselben Regeln. Nehme ich wahr was dort gepostet wurde? Wie folge ich dem Informations- Strom und wenn ich halbwegs gelernt habe diesem zu folgen, was mache ich mit den Kollegen, Freunden und Verwandten die sich dageben sträuben? Wo es doch so unfassbar viel Sinn macht umsonst und auch noch mit Videobild über Skype zu telefonieren und die Urlaubsfotos der in Brasilien lebenden Verwandten zu schicken?

Wir brauchen ein gemeinsames Vokabular, eine gemeinsames Verständnis über das was da in den letzen zehn Jahren passiert ist. Und wer glaubt das sich das auf Urlaubsfotos und Firmen- Wikis beschränkt…naja der schaltet im Grunde ungläubig Lichtschalter an und aus. Es ist an der Zeit für eine gemeinsame Sprache was die Digitalisierung unseres Lebens angeht. Ich bin es leid mich zu rechtfertigen warum ich regelmäßig über meinem iPhone brüte, ich finde es schade das ich einen unfassbar spannenden Bericht an Geschäftskontakte nur per Email verschicken und telefonisch darauf hinweisen muss, ich hätte Tränen in den Augen wenn meine Schwiegermama in Brasilien die Geburtstagsfotos meiner Tochter auch kommentieren würde.

Was braucht es um diesem Gefühl des Schockwellenreiters zu entkommen? Wird es ähnlich der Geschichte des gedruckten Buches sein, wo die Mönche noch achtzig Jahre nach der Erfindung Gutenbergs jede verfielfältige Bibel Korrektur gelesen haben?

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#jan25

January31

Während nebenbei das Fernsehen läuft werde ich simultan auf RTL, Vox, Sat.1 und RTL2 nur über eines informiert, dass Dschungelcamp. Wenn ich mein iPhone zur Hand nehme und auf Twitter schaue ergibt sich ein anderes Bild, es wird davon berichtet was gerade an Ägypten passiert. Das Schizophrene dabei, alle Welt ist Online nur Ägypten nicht, zum 27. Januar ging den Menschen dort diese in heutiger Zeit so wertvolle Informationsquelle abhanden.

Quelle: http://news.cnet.com

Meine Twittertimeline fragt sich ob eine Emotionalisierung des Mediums vorliegt, inwieweit die deutsche Regierung eine Mitschuld an der Hilflosigkeit der Demonstranten trägt durch Waffenexporte. Und welche Rolle dabei Vodafone spielt indem das Unternehmen mit den Machthabern von Kairo kooperiert.

All mobile operators in Egypt have been instructed to suspend services in selected areas. Under Egyptian legislation the authorities have the right to issue such an order and we are obliged to comply with it. The Egyptian authorities will be clarifying the situation in due course.

Quelle: http://www.metronaut.de

Der 25. Januar ist mein Geburtstag und ich habe viel zu spät über die “herkömmlichen” Medien erfahren was gerade in Kairo vor sich geht. Das macht mich wütend, ja es gibt einige wichtige Themen zur Zeit hier in Deutschland, es stehen in diversen Städten Wahlen an und Anne Will tut gut daran auch Herrn von und zu Guttenberg einzuladen. Vielleicht um ein wenig dagegen zu halten wenn andere Sender von einem TV Ereignis in einer Heftigkeit berichten wie 1969 zur Mondlandung. Ich verlange hier gar nichts, ich finde es einfach ganz persönlich völlig befremdlich was einem Menschen gerade serviert wird der nicht online unterwegs ist. Ob man in Kairo auch von dem Erfolg von “Ich bin ein Star” spricht?

Schaut euch die künftige Berichterstattung online an, es lohnt sich!

Deutsche Journalisten die aus Kairo berichten:

Richard Gutjahr (@gutjahr)
Karim El-Gawhary (@gawhary)

berühmtester ägyptischer Journalist und Blogger: Wael Abbas (@waelabbas)

Mein Dank an die zitierten Quellen geht an die täglich meine Timeline bereichernden Menschen: @csommer, @saschalobo, @cemb, @direkteaktion, @theuer und @david_philippe.

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man vs. wild | Harz Dezember 2010

December22

Am Wochenende habe ich mit meinen guten Freunden Stefan uns Jens eine Reise in den Harz gemacht. Es war wunderbar, rauskommen, Natur pur und auftanken in der kraftvollen Wildnis auf der 905m hohen Leistenklippe. Stefan hat die Reise sehr passend so umschrieben:

Ängste und Sorgen auf den Tisch, Spritzwasserpumen Wiederstände, Managing Director Jörn, perfektes Rendevouz mit dem ADAC, tiefes Einsinken in den Schnee, den Plan die Hütte zu erreichen aufgeben, sich im Schnee eingraben,
heiße Suppe von Feuermeister Jens serviert bekommen, reisen, die Wolken ziehen, die Sterne leuchten (Casiopeia?, Venus?), still sein, reden, in den Austausch gehen, sich gegenseitig Raum geben, schlafen…., erwachen, eingeschneit sein, die Unruhe spüren, kleiner Abstieg, Frühstücken mit hartem Brot und heißem Kaffee, erleichtert und erfüllt am Auto ankommen, gemütlich nach Hause fahren, ganz erfüllt sein….. Dankbarkeit fühlen, für so gute Freunde, die Natur, Muttererde und das Leben.

Hier ein paar mediale Eindrücke von mir dazu:

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Was ist hier los?

November20

Ach ich weiß auch nicht, irgendwie beschleicht mich das Gefühl ich muss hier weg. Schon länger habe ich so ein Ziehen, erst dachte ich es wäre Brasilien, wer mich kennt weiß warum. Seit ein paar Monaten ist es irgendwie New York und als ich in Paris war vor Kurzem, ich hätte noch etwas dableiben können…

Heute las ich den Artikel von Tom auf seinem Blog Netzundbüro, er verläßt die Stadt, geht nach München. Naja, München war nicht unter meinen Wunschstädten, irgendwie kommt Deutschland gar nicht drin vor. Ich meine ich mag Hamburg, aber verdammt nochmal irgendwas stört mich. Ich habe es zum Teil in diesem Blogpost vom März schon niedergeschrieben und das aktuelle Bild von meinem Wohnungseingang das ich heute auf Google Streetview sah bestärkt mich irgendwie in diesem Gefühl.

Ich scheine nicht 100% kompatibel mit weiten Teilen dieser Gesellschaft zu sein. Ja ich habe auch die Frage gestellt, die Privatsphäre neu zu diskutieren und ich kann auch den Wunsch einiger Menschen zumindest nachvollziehen ihre Identität bestmöglich zu schützen, aber warum wird dann immer mit so einem unfassbar tumben, grobschlächtigen Ton draufgehauen? Das Lesen des Artikels von Christoph Kappes mit dem passenden Titel “Glücklich im Kopfgefängnis” vom 17. auf Carta verstärkte das Gefühl nur noch. Als ich dann eben the Social Network zum ersten Mal voll gesehen habe griff ich zum MacBook und schreibe nun noch einmal laut das aus, was ich mir im März nicht erlauben konnte:

Manchmal beschleicht mich dieses auf seltsame Art unheimlich effektive Gefühl von Einengung und Beschneidung das nach Amtspapier und Paragraphen riecht, gleichwohl einem mahnenden Finger eines Oberlehrers der auf Tugenden und Demut pocht.

Ich lade euch hier in meine Gefühlswelt und meine inneren Hirnwindungen ein, da müßt ihr durch – das hat wenig mit Logik zu tun. Ich mag mein Land, ich würde sogar sagen ich bin stolz aus diesem Land zu kommen und das meine Tochter zur Hälfte Deutsche ist, ich treffe unglaublich inspirierende Leute und habe fantastische Gespräche in den letzten Wochen gehabt. Aber irgendwie reicht es nicht, es fühlt sich an als ob man mit gezogener Handbremse fährt. Leute was ist hier los? Warum sehe ich in diesem Land keine wirklich kreativen Entrepreneure und Startups die von deutschen Investoren finanziert werden? Warum muss einem sogar der beste Freund bei Gründungsplänen erstmal das Gefühl geben das man von ner Standpauke des oben beschriebenen Oberlehrers kommt?

Aber so schnell werdet ihr mich nicht los, ich werde kämpfen, die Zähne zusammenbeißen und ich werde erfolgreich sein. Ich möchte mit jeder Sekunde die ich Zeit habe andere Menschen inspirieren und gegen den Geruch von Amtspapier weglüften!

Seid ihr dabei?

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