Jormason

renewal – meaning – movement

Mein Social Media Jahr 2011

December31

Heute geht mal wieder ein Jahr zu Ende. 2011 du warst alles in allem doch wirklich gut zu mir. So konnte ich mich in diesem Jahr beruflich nun fest und sicher positionieren, aus dem Einzelunternehmer Jörn Hendrik ist eine Marke geworden und eine ausgewachsene Geschäftsidee. Mit ffluid möchte ich die nächsten Jahre weitermachen, wachsen und weiterhin so wunderbare Menschen kennenlernen.

Ich habe dieses Blog doch eher vernachlässigt, zu viele andere Projekte wuchsen dieses Jahr heran und wollten gepflegt werden. Mit beginners-mind.de habe ich ein Videoblog aufgebaut wo ich den Grundstein für mein Spezialgebiet “Arbeitsplatz der Zukunft” legte und aus Sicht der Berufsstarter, der Gen Y erzählte. Ich habe mittlerweile 10 Videos online gestellt, drei sind noch in der Mache. Das am meisten gesehene Video ist das von Christian Rieger mit knapp 900 views. Dann ist ein weiterer Blog entstanden, mit fluidnetwork.de sind sozusagen die Digital Inhabitants erwachsen geworden. Hier dreht sich alles um die Welt des Coworking und vor allem um die Frage wie denn nun Arbeitsmodelle der Zukunft aussehen. Gedacht ist dieser Blog als Vielautorenblog, Isger machte den Anfang mit diesem Gastposting über die erste fluidacademy. Mein Herzprojekt der Carrotmob ist auch weiter gewachsen, mit dem vierten Mob in meiner schönen Stadt haben wir unseren erste Rekord mit 8.000€ fürs Klima nochmals gebrochen.

Wenn man soviel unterwegs ist im Web wie ich, kommt irgendwann der Wunsch nach einer digitalen Heimat auf wo man alles zusammenführen kann. Hier habe ich Dank des wunderbaren Tipps von Kixka flavors.me gefunden, hier habe ich nun unter flavors.me/jormason eine schöne Übersicht, mein “most complete online profile ever”. Und Dank des großartigen Designs von Meyola auch den passenden fluiden Hintergrund. Trotzdem brauche ich noch mehr Klarheit und vor allem möchte ich auch noch mehr Leser, Fans, Follower und natürlich Kunden erreichen. Hierzu werde ich mich verstärkt um Gastpostings kümmern. Angefangen habe ich schonmal hier auf dem crowdsourcingblog von Claudia.

In Vorbereitung zu diesem Post habe ich intensiv nach vernünftigen Analysetools gesucht, zu gerne würde im Überblick sehen wie viele Tweets, Statusmeldungen und Postings ich verfasst habe. Das wäre doch nett, so ein automatisierter Jahresüberblick von Facebook und Twitter, sowie Tumblr und WordPress. Leide gibt es keine Facebook App die das kann, ich denke die Datenvolumina sind einfach zu groß, man kann ja selbst in den Insights für Facebookseiten nur 89 Tage zurückblicken. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, nicht zuletzt das manuelle Nachzählen.

  • Blogpostings 2011: exakt 50 Postings auf insgesamt 5 Blogs
  • Tweets 2011: ca. 4.700 (exakte Zahlen habe ich von Juli bis Dezember: 2.334 Tweets, der Rest ist geschätzt aber da ich gestern die 10.000 Marke geknackt habe müsste das hinkommen)
  • Facebook-Fans 2011: mit 5 Facebookseiten erreiche ich insgesamt 1.891 Fans
  • Instagram Fotos: 212
  • Videos: 12 Videos auf Vimeo hochgeladen (inklusive 3 Screencasts)
Das sind schon eine ganze Menge an Informationen. Die Frage des Für und Wider will ich hier gar nicht stellen, für mich steht fest, dass ich niemals zuvor eine solche Qualität an Feedback, Kontakten und auch Spaß gehabt habe. Ich nutze Social Media natürlich auch ganz klar beruflich. Für mich ist jede Seite mit einem neuen Thema, einer neuen Zielgruppe und jeder Blogpost ein weiterer Lernmoment. Es ist schon genial wie unterschiedlich Informationen ankommen, verteilt werden und vor allem wie schnell diese heute um die Welt kommt. Hier ein kleiner Blick auf meine Twitter Follower, aufgeteilt nach Ländern:

Dieser Dienst kommt von tweepsmap.com

Hier ein sehr interessanter Blick auf meine Facebookfreunde (via facebook.com/MyFnetwork, übrigens ist das ein wissenschaftliches Projekt der Uni Wien für Mathematik und Statistik). Obwohl ich nicht genau einschätzen kann wie man es deutet, es geht hierbei auch um die Verbindungen der Freunde untereinander. In jedem Fall sehr interessant. Ich scheine in ein sehr intensiv verbundenes Netzwerk zu haben.

 

 

Was soll ich sagen, es war ein aufregendes Jahr und ich bin sehr gespannt wie das nächste in Sachen Social Media werden wird. Vielleicht wird Googleplus ja noch etwas relevanter, für mich ist es bisher tatsächlich ein zu vernachlässigendes Medium. Die eine oder andere Diskussion ist gut, aber für intensiven Austausch ziehe ich tatsächlich die vielen Coworking Sessions im betahaus Hamburg vor. Daraus ist auch das jüngste Projekt callingdibs.com entstanden, aber nun genug der Links.

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern, Followern, Fans und Kontakten ein wunderbaren Rutsch in das neue Jahr. Auf das 2012 rocken möge!

 

 

 

 

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dialog internet

November10

Heute habe ich von einem sehr inspirierendem Lunch mit Lisa Rosa zum ersten Mal von der Intitiative #dialoginternet unseres Familienministeriums  gehört. Im Grunde Frage ich mich warum ich heute erst davon hörte, muss wohl daran liegen das ich meinen Twitterkanal mal wieder aufräumen muss, Danke für den Reminder @infinsternis!

Die Aktion die von Kristina Schröder ins Leben gerufen wurde, soll in offener Weise die Chancen und Risiken des Umgangs der Jugend mit dem Netz diskutieren. Ziel ist die Findung einer zeitgemäßen Kinder- und Jugendpolitik, Leute schaut euch dialog-internet.de an, ich bin sehr angetan von dieser Aktion.

Nicht nur das die Aufmachung sehr angenehm ist, die Navigation und das Layout der Slider ist moderner als so mancher Blog (wie z.B. meiner hier). Die Seite ist aufgeräumt und leicht zu verstehen, die Anmeldung schnell gemacht und die Regeln sind einfach und sinnvoll. Wenn man sich in die Kommentare reinklickt und die Moderation sieht, ziehe ich meinen Hut. Es herrscht ein professioneller Ton mit schlichten, nicht zu stark beeinflussenden Hinweisen auf die Regeln. Am meisten freut mich das offene Konzept und die Themenwahl. Ich finde da sollte Netzdeutschland mitmachen und zwar mit ähnlicher Leidenschaft wie bei Nestlé, Jako, Chefticket und wenn Saschalobo nen neues Buch schreibt.

Ich werde Mitdiskutieren und einige weitergehende Gedanken hier niederschreiben!

Seid ihr dabei?

Von der Evolution menschlicher Kommunikation

July31

Wenn mein Großvater ans Telefon geht, sagt er: “Hier meldet sich Heinz Ast!”
Wenn mein Vater ans Telefon geht, sagt er: “Hartmut Ast, hallo!”
Gehe ich ans Telefon, sage ich: “Ja na moin mein Bester, wie gehts dir!”

Wenn mein Großvater mir etwas schreibt, dann auf Papier in einem Brief, ausführlich und mit einem Bibel- Psalm.
Schreibt mir mein Vater, dann per Mail, mit Betreff und oft mit einem Link oder Anhang.
Wenn ich etwas schreibe, dann gerne per Direct Message, Facebooknachricht oder einer mit linkblau durchsetzen Email die auf Blogpostings, Dropboxlinks und Google Docs verweist.

Wir haben haben es alle zu Genüge in Blogpostings und Büchern gelesen, in unzähligen Tweets und Social Network anfragen und Nachrichten selbst erlebt – die Art wie wir kommunizieren, Kontakte machen und pflegen hat sich mit einer Geschwindigkeit verändert, dass sich drei Generationen gleichzeitig darüber wundern können. Historiker werden dies wahrscheinlich erst bemerken wenn die kommende vierte Generation sich überhaupt nicht mehr wundert, sondern sich in einer Welt der direkten Kommunikation und offenen Datenschnittstellen bewegt die für sie Alltag ist.

Die gesellschaftlichen Veränderungen der Vernetzung und Kommunikation sind eine Soheit. Es wird sich nichts daran ändern, Datenschützer, Politiker und Online- Skeptiker werden zwar noch ein wenig zetern, aber sie werden verstummen. Jugendlicher Leichtsinn im Umgang mit den Daten der Nutzer eines Services wie bei Mark Zuckerberg wird vergehen, man wird daraus lernen und die Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten weiterhin verbessern.

Warum ist es wichtig eine derartige Evolution heute zu verstehen? Weil es an einigen von uns heute ist, diese Veränderungen maßgeblich zu gestalten. Die Zeit in der wir heute leben war nie aufregender und nie voll von derartiger Möglichkeiten der Einflußnahme. Fragt eure Großeltern und Eltern ob es in ihrer Jugend möglich war für Menschen auf einer weit entfernten karibischen Insel in knapp drei Stunden humanitäre Hilfe zu leisten nach einem schrecklichen Erdbeben.

Es ist ebenfalls wichtig zu verstehen das wir alle die Wahl haben. Es gibt nur eins von zwei Fäßern die wir täglich füllen können, das Faß voller Angst oder das voller Liebe. Angst bedeutet die Verbindung verlieren, Stillstand und letztlich den Tod, Liebe bedeutet verbunden zu sein, voranzugehen, Leben.

Sich verbinden und verbunden zu sein ist eine menschliche Fähigkeit. Nicht nur durch die sehr begrenzte verbale Kommunikation, sondern durch interaktionale Synchronizität in der Körpersprache, sowie durch Spiegelneuronen. In Sekundenbruchteilen, nicht durch das Tagesbewußtsein wahrnehmbar, schaffen wir Synchronizität durch perfekt aufeinander abgestimmte Gesten wie das Hochziehen einer Augenbraue, ein Lachen, eine Handbewegung. Zwei Menschen die sich verstehen kommunizieren auf Ebene der Körpersprache synchron. Weiterführend ist die Empathie für die Gefühle eines anderen Menschen eine neurologische Tatsache. Spiegelneuronen lassen Menschen dieselben Emotionen teilen.

Diese Art der Verbundenheit sorgt dafür das sich sich Paare, Familien, Abschlußklassen, Glaubensbrüder und Schwestern und natürlich Unternehmen und Regierungen verstehen und somit Kultur und Gesellschaft entstehen kann. Das Internet ist nichts weiter als das digitale Abbild dieser Verbundenheit und ein perfekter Spiegel für unsere Spezies auf diesem Planeten. So wie sich Spiegelneuronen über die Jahrhunderte weiter vernetzt und entwickelt haben, werden online Dienste unsere weltweite Verbundenheit stärken. Jedem in diese Welt geborene Kind kann klar sein, dass es um mehr geht als um eine Nation, einen Glauben, die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens oder die politische Interessen eine Landes. Es geht um einen Planeten und die gesamte Menschheit.

Durch diesen Erkenntnisprozeß ist ein Bewußtseinswandel möglich, der die menschliche Kommunikation und somit die getroffenen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft, Religion und für das einzelne Leben eines jeden Menschen in weniger als drei Generationen grundlegend verändern kann. Also lasst es uns versuchen, die Chancen stehen gut!

coalition of the willing

July7

Letzte Woche habe ich in meiner Facebook- Timeline (danke @David Philipppe) diesen wunderbaren Film gesehen. Es ist ein wahres Meisterwerk!
Nehmt euch an dieser Stelle doch bitte die 15 Minuten und schaut euch “coalition of the willing” an:

Der Film ist eine Zusammenarbeit von Simon Robson, dem Gründer von Knife Party Productions und u.a. Director des mehrfach ausgezeichneten animierten Films “What Barry Says” und dem in Autor und Philosoph Timothy Rayner der den Text für “coalition of the willing” schrieb. Simon sammelte für das Projekt über 20 verschiedenste Videokünstler und Likeminds um sich, damit das Projekt in kollaborativer Zusammenarbeit umgesetzt werden konnte (hier ein Blick auf die Teilnehmer). Die schillernden Bilder, die brillanten visuellen Ideen und der Tiefgang der vermittelten Botschaft ist absolut einmalig und strahlt für mich eine tiefe Authentizität aus. Das Projekt wurde ab Februar diesen Jahres Szene für Szene auf der Seite des Projektes gezeigt, erst seit 30. Juni  ist der Film komplett zu sehen. Die kohlenstoffliche Premiere war im Richmix in London, ansonsten ist alles Online gelaufen. Es gibt sogar eine kostenlose iPhone App die ich nur jedem von euch ans Herz legen kann um den Film in eurem Freundes- und Bekanntenkreis bekannt zu machen!

Faszinierend finde ich den Schluß den Tim aus der Revolution der 60er Jahre für unsere heutige Konsumgesellschaft zieht:

The 60s caught capitalism completely off guard. How were companies to sell products to a generation that had rejected consumerism? The answer was to tune into the movement and to sell to the ‘individual’ in everyone. The strategy worked. The marketing machine captured the spirit of 60s individualism and made it its own.

Dies ist für mich einer der Schlüssel warum unsere Gesellschaft heute so stark konsumorientiert und die Wirtschaft quasi unheilbar profitorientiert ist. Wenn die Hausfrau im Kopf und durch die Nase Ronald Reagan’s die scheinbar neuen, guten, individuellen Bürger wie Koks wegzieht dann heißt das soviel wie: “Na? Genug der Revolution? Ihr glaubt ihr lebt selbstbestimmt und glücklicher? Eat this!” Das Bild mit den Frauen die stoisch auf die Taschenuhre schauen sagt es auch deutlich: “Wacht endlich auf!”

Die zweite Szene die mich fesselt ist die CoWorking Action mit der Wäscheklammer die den CO2 Ballon herunterholt. Und jetzt weiß ich auch warum mich das Netz so fasziniert, die Möglichkeiten der Kollaboration, der gemeinsamen Problemlösung und die Hoffnung die damit verbunden ist macht mich ganz hippelig. Ihr wißt ich bin hoffnungsloser Optimist, mein Glas ist nie halb voll – es ist einfach immer zu klein! Ich bin fest davon überzeugt das die menschliche Rasse es schafft sich zusammenzureißen!

Let’s take our lead from Web 2.0 and the strategies of open source culture. It’s time to recover the true spirit of the 60s counterculture, with an internet-based swarm offensive aimed at triggering a 21st century culture shift. (…) Get ready to change the world. There are millions of others waiting to play their part. All that they need is the infrastructure to make it happen. We have the tools that we need to construct this infrastructure. We have the talent and intelligence to make it a system people will want to use. Lord knows we have the motivation to get busy. So get started, before it’s too late. Log on, converge, and swarm.

Natürlich musste ich sofort das Netz durchkämmen nach allen auffindbaren Informationen und habe lustigerweise in den Kommentaren bei Vimeo zu dem Film Kontakt mit Simon bekommen. Eine Mail an ihn geht gleich raus. Mal sehen wie ich helfen kann! Dabei geht es mir um das vorgestellte dreistufen Modell:

1. “Green Knowledge Trust”
2. “Open Innovation Centre”
3. “Catalyst  – Social Network”

Wer von euch ist dabei?

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Einladung zur Geschäftseröffnung

June25

Ihr Lieben,
hiermit eine herzliche Einladung an euch alle zu ein wenig Partey!

Im Grunde habe ich ja schon irgendwie gefühlt und gedanklich seit April oder Mai losgelegt, aber so richtig offiziell ist es erst jetzt. Ab 01. Juli 2010 starte ich mit meiner Einzelunternehmerschaft als selbstständiger, Notebook- tragender, in Cafés und Sushi- Bars rumlungernder, dauernd twitternder und bloggender Entrepränör durch! Yiehaaaa!
Das muss natürlich gefeiert werden und zwar mit euch:

am Sonntag, 18. Juli ab 16:00h bis 22:00h (oder openend)
Aikido Zentrum Hamburg
Conventstraße 8-10, Haus C im 4. Stock (überm H1)

Größere Kartenansicht

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In dem wunderbaren Aikido Dojo wo ich nicht nur trainiere sondern zur Zeit auch arbeite, möchte ich euch mit selbstgemachten Sushis und Miso- Suppe verköstigen und natürlich mit euch anstoßen. Marco wird für den besten Fisch des Landes sorgen, Regenbogenforelle, Thunfisch und was noch so gefangen wird! Ihr dürft euch freuen (an alle Nicht-Rohfisch-Esser, ihr verpasst was!;) aber es gibt auch Gemüse-Makis). @Marco Merci schonmal Monsieur!

Aikido Institut HH - Dojo

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Tragt euch doch bitte in den Facebooktermin ein damit ich weiß wie viel Fisch gefangen werden muss.
Ich habe auch ein paar Gedanken zu einer netten Gemeinschaftsaction, nur soviel alles in 140 Zeichen oder kleiner Illustration! (s.U.)
Ich freue mich auf euch!


Inspiration taken from Hugh MacLeod’s Book Ignore Everybody
I highly recommend to subscribe to his daily gapingvoid on gapingvoid.com
Follow him on Twitter @gapingvoid!
Many THX @cervus for giving me the final link!
;)

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